Treten internationale Persönlichkeiten im deutschen Fernsehen auf, empfiehlt sich praktisch grundsätzlich der schnellstmögliche Griff zur Fernbedienung, denn entweder macht sich besagte Persönlichkeit zum Affen oder – und das ist weit häufiger das Problem – ihr Interviewpartner oder Moderator scheitert an der eigenen Ahnungslosigkeit oder mangelnden Englischkompetenz. Oder, im Falle von Stefan Raab, an beidem.
Dessen gestriger Versuch, die Avengers-Darsteller Chris Hemsworth (Thor), Mark Ruffalo (Hulk), und Tom Hiddleston (Loki) zu interviewen, war selbst für Fremdschämbegeisterte nur schwer zu ertragen. Raab erwies sich nicht nur als unfähig, die Darsteller ihren Rollen zuzuordnen, was selbst für einen Berufsahnungslosen Standard sein sollte, sondern verzettelte sich danach auch noch in allzu flache Gags und Lieschen-Müller-Fragen, die vor allem deutlich machten, wie wenig er sich für seine Gäste und ihre Arbeit interessierte. Ein Grad der Respektlosigkeit, die eher noch Max Giermanns Raab-Impression angestanden hätte.
Das Ergebnis war dann selbst der unheilgewohnten Netzgemeinde zu peinlich, die entsprechend hart mit Raab ins Gericht ging:
So sei denn auch das Schlusswort zu dieser beispiellosen Peinlichkeit Twitter überlassen:
Oder kurz gesagt:
Amen.









